Datenschutz in der Kita-Software: So schützt SafeKita die Daten von Fachkräften und Kindern

Drei Schließfächer: Server in Deutschland, KI aus Deutschland, Gesichter verpixelt. Daneben ein Handy, das einen Schaden am Klettergerüst dokumentiert; die Gesichter zweier Kinder sind verpixelt.

In einer Kita entstehen jeden Tag Daten, die besonders schutzbedürftig sind: Nachweise über die Eignung von Fachkräften, Teilnahmen an Belehrungen, Berichte über Unfälle. Oft geht es dabei um Kinder. Wer solche Unterlagen digital verwaltet, muss sich darauf verlassen können, dass sie in guten Händen sind. Hier lesen Sie, wie SafeKita den Datenschutz in Ihrer Einrichtung umsetzt.

Warum Datenschutz in der Kita besonders zählt

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt Kinder unter besonderen Schutz, weil sie die Risiken bei der Verarbeitung ihrer Daten weniger gut einschätzen können als Erwachsene (Erwägungsgrund 38 DSGVO). Für Träger und Leitungen heißt das: Jede Software, die Daten aus dem Kita-Alltag verarbeitet, muss sorgfältig ausgewählt werden. Verantwortlich bleibt die Einrichtung, auch wenn ein Dienstleister die Daten speichert.

1. Ihre Daten liegen auf Servern in Deutschland

SafeKita speichert alle Daten auf Servern in Deutschland. Schutzkonzept, Nachweise, Schulungsergebnisse und Dokumentationen verlassen damit nicht den Geltungsbereich des deutschen und europäischen Datenschutzrechts. Für Sie bedeutet das kurze Wege bei Fragen und klare Zuständigkeiten, zum Beispiel bei der Datenschutz-Aufsichtsbehörde.

2. Die KI kommt aus Deutschland

SafeKita erstellt mit Hilfe von KI aus Ihren eigenen Dokumenten Schulungen und Quizfragen, zum Beispiel aus dem Hygieneplan oder dem Schutzkonzept. Dafür nutzt SafeKita eine deutsche KI. Ihre Dokumente werden also nicht an KI-Dienste außerhalb Deutschlands geschickt.

Die KI macht Vorschläge, die Entscheidung liegt bei Ihnen: Sie sehen jede Frage vor dem Freigeben durch und ändern sie bei Bedarf.

3. Gesichter werden direkt auf dem Gerät verpixelt

Nach einem Unfall auf dem Spielplatz oder bei einem Schaden am Klettergerüst ist ein Foto oft der schnellste Weg, den Vorfall festzuhalten. Dabei sind schnell Kinder oder Kolleginnen und Kollegen mit im Bild, obwohl es nur um die Verletzung oder den Schaden geht.

SafeKita verpixelt Gesichter deshalb direkt auf dem Gerät, mit dem das Foto aufgenommen wird. Gespeichert wird die verpixelte Fassung. So enthält die Dokumentation, was sie braucht, und nicht mehr. Das entspricht zwei Grundsätzen der DSGVO: der Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO) und dem Datenschutz durch Technikgestaltung (Art. 25 DSGVO).

Im Alltag heißt das

Ihr Team konzentriert sich beim Fotografieren auf den Vorfall. Das Verpixeln der Gesichter übernimmt die Software, bevor das Bild gespeichert wird.

4. Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Rechte pro Einrichtung

Mit jedem Träger schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Darin ist geregelt, wie wir Ihre Daten verarbeiten und schützen.

Innerhalb von SafeKita legen Sie Rollen und Rechte pro Einrichtung fest. Jede Leitung sieht ihre Kita, der Träger sieht alle Einrichtungen, und jede Fachkraft sieht nur, was sie für ihre Arbeit braucht.

Woran Sie eine datenschutzfreundliche Kita-Software erkennen

Ganz gleich, welche Software Sie prüfen: Diese Fragen sollte jeder Anbieter klar beantworten können.

  • Wo stehen die Server, auf denen die Daten gespeichert werden?
  • Wird ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten?
  • Wohin gehen die Daten, wenn KI-Funktionen genutzt werden?
  • Lassen sich Rollen und Rechte pro Einrichtung festlegen?
  • Wie geht die Software mit Fotos um, auf denen Kinder zu sehen sind?

Fazit

Digitale Nachweise und Dokumentationen entlasten Träger und Leitungen nur, wenn der Datenschutz stimmt. SafeKita setzt deshalb auf Server in Deutschland, eine deutsche KI und verpixelt Gesichter, bevor ein Foto gespeichert wird. So bleiben die Daten von Fachkräften und Kindern dort, wo sie hingehören.

Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.

Sie möchten sehen, wie SafeKita das in Ihrer Einrichtung übernimmt?

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